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Der Weg

 

Mit müden und gesenkten Hauptes geht er seinen erwählten Weg,

der Wind......bitterkalt und unerlässlich ihm in Gesicht weht.

 

Seine Schritte werden immer kleiner und erschwerter,

die Seelenstiche verspürt er der Zeit, immer härter.

 

Die Macht macht in stark, wie zu einem Feind,

erkennt er doch, das wahre versteckte Leid.

 

Das Wissen, seine Körperenergie raubt,

er geht weiter ,weil er an sich glaubt.

 

Gedanken seine Seele fressen,

tut er in andere Seelen lesen.

 

Mit schmerzendes Gesicht,

weicht er dem Sein nicht.

 

Steht und geht,

seinen Weg.

 

Dunkelheit,

das Licht so weit.

 

Finster, mit Herzen sieht,

er spürt was um ihn geschieht.

 

Nichts kann ihn von Wege abhalten,

nimmer wird er dafür, das  Herz abschalten.

 

Ist er auch schon viele verschiedene Tode gestorben,

wird er weiterkämpfen und nicht nur mit starken Worten.

 

Läuft trotz allem weiter, mit leeren Augen und  seinen Wunden,

ist sich seiner selbst schuld wie an seinem gewählten Weg gebunden.

 

Sein Freund wie sein heimlicher Begleiter, ist das Wissen und die Einsamkeit,

eines Tages wird er sein Ziel  und Sein erreichen, wird er dann vergehen in Ewigkeit.

 

Solange ist am großen Himmelszelt, ein großer und alleinstehender, leuchtender Stern zu sehen,

sein pulsierendes Licht wird dann immer schwächer und erlöschen, bei seinem gewollten Untergehen.

 

© Patrick Greiner   2.11.2003



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