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Einsame Zeit

 

Ich fühle sie schon in mir, diese Zeit,

sie wird kommen, ist nicht mehr weit.

Vielen Menschen sich das Herz freut,

spüre ich, tiefschmerzende Einsamkeit.

 

überall Gesang, bunter Lichterregen,

hinter hellen Fenster, regendes Leben.

Kinder von Eltern Geschenke kriegen,

Familien lieblich in ihren Armen liegen.

 

Verspüre Glück, doch mein Herz schreit,

Angst , falle in meine tiefe Traurigkeit.

Stumme Schreie, keiner da wo mich befreit,

gehe zum Ort, der mein Sein wieder erzeugt

 

Dunkelheit liegt über mich und meinem Sein,

in Trance ich gehe und um mich selbst wein,

ersehne mir, ein ehrliches und liebes Heim,

aufblühen will, in meinem echten Dasein.

 

So wird es wieder sein, am Weihnachtsfest,

Melancholie mich erfasst, das Sein mich verlässt.

Mich der Engel des Selbstmitleides küsst,

bin der, wo sich selbst aufrisst.

 

Trotzdem wünsche ich wie jedes Jahr, ein frohes Fest,

solange, bis mich einmal die Hoffnung im Leben verlässt.

Ich hasse selbst mein tun, meine Worte, wie die Pest,

aber es ist das Dunkel sein, wo mich nicht los lässt

 

(C) by  Patrick Greiner 23.11.2003

 

 



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